Teilnahme des 12. Jahrgangs bei „Jugend trifft Politik“

Wie kann die Busanbindung nach Hambühren verbessert werden? Braucht Celle eine Universität oder eine weitere IGS? Wie setzen sich die Parteien für die Rechte queerer Menschen ein? Und wie steht es um die Sicherheit in Celle? Diese und viele weitere Fragen standen am 28. August 2026 bei „Jugend trifft Politik“ in der CD-Kaserne im Mittelpunkt. Der gesamte 12. Jahrgang des Hölty-Gymnasiums nahm an der Podiumsdiskussion teil, begleitet von Nina Aßmus, Jürgen Häpe, Andreas Hidasi und Saskia Salwik.

Die gemeinsame Veranstaltung der CD-Kaserne und der Celleschen Zeitung brachte rund 260 Jugendliche verschiedener weiterführender Schulen aus Celle und Umgebung mit Vertreterinnen und Vertretern der Kommunalpolitik zusammen. In der ausgebuchten Halle 16 moderierten Audrey-Lynn Struck und Pascal Bangemann den Austausch. Auf dem Podium saßen Maximilian Albrecht (Unabhängige), Tristan Übermuth (CDU), Leni Greiner (Die Linke), Pascal Hemme (SPD), Carsten Lapusch (AfD), Shaun Martin (FDP), Kai Peters (WG Celle) und Jan Tasarek (Bündnis 90/Die Grünen).

Besonders erfreulich war die rege Beteiligung der Jugendlichen. Auch zahlreiche Höltyanerinnen und Höltyaner nutzten die Gelegenheit, eigene Fragen zu stellen und nachzuhaken. Je nach Position fanden die Aussagen auf dem Podium hörbare Zustimmung im Publikum und wurden immer wieder mit Applaus bedacht.

Neu war, dass mit dem Ende der rund zweistündigen Podiumsdiskussion der Austausch noch nicht abgeschlossen war. Die Politikerinnen und Politiker blieben im Foyer und nahmen sich Zeit für persönliche Gespräche. Dieses Angebot wurde intensiv genutzt und einzelne Höltyanerinnen und Höltyaner diskutierten noch fast eine Stunde weiter, klärten offene Punkte und stellten vertiefende Nachfragen. Dabei ging es auch darum, wie ein erster Einblick in die Parteiarbeit aussehen könnte, etwa durch den Besuch eines Parteiabends. So entstanden erste Kontakte über die eigentliche Diskussion hinaus.

Text und Foto: Andreas Hidasi