Im vergangenen Jahr konnte am Hölty noch doppelt gefeiert werden. So war die Schulgemeinschaft Gastgeber des Energiesparfestes des Landkreises Celle und freute sich zugleich über den ersten Platz im Energiesparwettbewerb unter allen weiterführenden Schulen im Landkreis. Am 22. September 2026 führte der Weg zum Energiesparfest nun an das Kaiserin-Auguste-Viktoria-Gymnasium nach Celle. Emily Kittner, Robin-Marie Piro (beide 6a) und Novile Paulauskaite (6b) vertraten gemeinsam mit den Lehrkräften Georg Aßmus und Andreas Hidasi die Schule und nahmen die Urkunde für die erreichten 73 von 100 möglichen Punkten entgegen.
Mit dem jährlichen Fest würdigt der Landkreis Celle den Einsatz seiner Schulen für Energieeinsparung und Klimaschutz. Berücksichtigt werden dabei sowohl messbare Einsparungen als auch Aktivitäten, die einen bewussten Umgang mit Energie im Schulalltag fördern.
Zur Titelverteidigung reichte es diesmal zwar nicht, doch mit dem Ergebnis kann das Hölty nichtsdestotrotz zufrieden sein. Dass die Punktzahl geringer ausfiel als im Vorjahr, hängt unter anderem mit dem Umzug in den Neubau zusammen. Während sich Einsparungen im alten Gebäude anhand der Vorjahreswerte bewerten ließen, fehlt für den neuen Standort zunächst eine vergleichbare Grundlage. Hier muss erst ein neuer Ausgangswert entstehen, an dem sich künftige Einsparerfolge messen lassen. Im kommenden Jahr kann die Hölty-Gemeinschaft mit neuer Energie dann hoffentlich wieder ganz vorne angreifen.
Für einen schwungvollen Auftakt des Festes sorgte die KAV Little Big Band. Schulleiterin Frau Schillings würdigte in ihrer Begrüßung das Engagement aller Beteiligten. Landrat Axel Flader, der erneut die Ehrung vornahm und die Urkunden überreichte, hob die Bedeutung der vielen kleinen Beiträge hervor, aus denen gemeinsamer Klimaschutz erwächst. Für das Hölty nahmen die drei Sechstklässlerinnen die Urkunde entgegen.
Im Anschluss erkundeten die anwesenden Gäste das KAV bei einer Rallye mit vier Stationen. Ein gemeinsames Buffet bot schließlich Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und das Fest in geselliger Runde ausklingen zu lassen.
Text und Fotos: Andreas Hidasi

