Klassenfahrt der 8c nach Geesthacht bei Hamburg

Zeit kann vergehen wie der Wind, dennoch werden diese fünf Tage noch lange in meiner Erinnerung bleiben. Es war eine unvergessliche Woche mit meinen Klassenkameraden.

Dank der guten Ausstattung unserer Jugendherberge konnten wir gemeinsam Volleyball spielen und viele schöne Stunden miteinander verbringen. Am ersten Tag haben wir einen Ausflug  zum Kletterpark gemacht. Dort kamen wir nach einer etwas spannenden, weil nicht beschilderten Wegsuche durch den Wald an und mussten verschiedene Parcours in mehreren Metern Höhe bewältigen. Dabei waren nicht nur Mut und Geschicklichkeit, sondern auch gegenseitige Unterstützung und Geduld miteinander gefragt.

Ein weiteres Highlight war der Besuch beim „Dialog im Dunkeln“ in Hamburg: Dort wurden wir von blinden oder sehbehinderten Guides durch völlig dunkle Räume geführt, die z.B. einem Wald mit Bach oder einer Innenstadt nachempfunden waren. Weil wir nichts sehen konnten, mussten wir uns ausschließlich auf unser Gehör, unseren Tastsinn bzw. Blindenstock und die Anweisungen unseres Guides verlassen. Anfangs war das ungewohnt und teilweise auch etwas beängstigend, dann aber war es eine einmalige Erfahrung. Die Führung hat uns einen ganz neuen Blick auf den Alltag blinder Menschen gegeben und gezeigt, vor welchen Herausforderungen sie jeden Tag stehen.

Auch das Miniatur Wunderland hat uns in Hamburg beeindruckt. Die riesige Modellbahnanlage mit ihren unzähligen liebevollen Details war faszinierend. Besonders spannend waren die verschiedenen Landschaften, der Tag-und-Nacht-Wechsel sowie das nachgestellte Gewitter auf der Hochsee bzw. der Vulkanausbruch in dem neuen Teil der Ausstellung. Man konnte immer wieder neue Kleinigkeiten entdecken, sodass es nie langweilig wurde.

Doch auch die Solidarität und Freundlichkeit der anderen Klassen auf unserer Klassenfahrt vermittelten ein starkes Gefühl von Gemeinschaft. Außerdem waren die von unseren Lehrerinnen vorbereiteten Abendprogramme, beispielsweise das Bowling, etwas, das diese Klassenfahrt von meiner letzten deutlich unterschied.

Am Ende kann ich sagen, dass ich diese Klassenfahrt nicht bereue. Dabei spreche ich, glaube ich, für meine ganze Klasse.

Text: Lewis Maier
Fotos: Anke Meyer-Bothling