5b und 5e gestalten neue Pfandtonnen am Hölty

Einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten und gleichzeitig ganz praktisch etwas für die Schulgemeinschaft tun? Das gelingt am Hölty mit den Pfandtonnen, die bereits seit dem vergangenen Jahr fest zum Schulalltag gehören. An verschiedenen Stellen im Schulgebäude stehen die großen roten Tonnen bereit, in die Schülerinnen und Schüler ihre Pfandflaschen und -dosen werfen können.

Die Idee dahinter ist einfach und wirkungsvoll: Wertstoffe landen nicht im Restmüll, sondern werden gesammelt und sinnvoll weiterverwendet. So wird nicht nur die Umwelt geschont, sondern auch ein bewussterer Umgang mit Ressourcen gefördert. Betreut und finanziert werden die Pfandtonnen vom Umweltteam der Schule. Die gesammelten Pfanderlöse kommen anschließend einem schulischen Zweck zugute, von dem alle profitieren sollen.

Nachdem bislang zwei Pfandtonnen im Einsatz waren, wurde das System nun um drei Tonnen erweitert, die ab sofort die bisherigen Standorte ergänzen. Sie befinden sich im Gebäude der fünften und sechsten Klassen, im Oberstufentrakt sowie im Bereich der Sporthalle. Damit gibt es nun noch mehr Möglichkeiten, Pfand im Schulalltag unkompliziert und sinnvoll zu entsorgen.

Ein ganz besonders großer Dank gilt in diesem Zusammenhang der 5b von Frau Beck und der 5e von Frau Goeda. Die beiden Klassen haben die neuen Tonnen mit viel Kreativität, Geduld und Liebe zum Detail gestaltet. Dabei sind ganz unterschiedliche, farbenfrohe Motive entstanden, die aus den schlichten Sammeltonnen echte Hingucker machen. Mit großem Einsatz wurde ausgeschnitten, gestaltet, geklebt, dekoriert und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.

Die Pfandtonnen sind ein weiterer Baustein auf dem Weg, das Hölty-Gymnasium noch nachhaltiger zu gestalten. Gerade in diesem Schuljahr hat das Hölty das Energiesparprojekt des Landkreises für die Schulen im Celler Landkreis gewonnen. Mit dem Gewinn konnten besagte Pfandtonnen finanziert und weitere sinnvolle schulische Projekte wie der Schulgarten gefördert werden.

Text: Andreas Hidasi
Fotos: Annabel Beck, Hanna Goeda